Klimadecke, Kühlwände & Bauteilaktivierung

Immer häufiger werden Kühlsyste wie Klimadecke oder Kühlwand im Gebäude integriert. Hierbei werden wassergeführte Rohrsysteme im Decken und/oder Wandbereich fest im Beton oder unter Putz verlegt. Die Installation ist aufwändig, kaum erweiterbar und träge in der Reaktionsgeschwindigkeit.

Allgemeine Informationen

  • Geringere Abschirmung des Wärmehochdruckes der Außenmauer sowie der opaken Mauerwerksöffnungen
  • Kondensation an Bauteiloberfläche – begrenzte Kühllast
  • Ungleichmäßiger Temperaturverlauf
  • Nicht austauschbar, Systemerweiterung nicht oder nur unter hohem Aufwand realisierbar
  • Unflexibel, da Kühlkreise fix und nicht adaptierbar (Bürogebäude mit flexibler Raumaufteilung)
  • Teure Sonderkonstruktionen der Decke
  • Besonderer Deckenaufbau, keine Nachrüstung möglich
  • Beschränkte Montagemöglichkeiten an der Decke
Klimadecke, Kühlwände & Bauteilaktivierung

Nachteile Klimadecke, Kühlwände & Bauteilaktivierung

  • Thermische Belastung des Kopf- und Schulterbereich
  • Mikro- und Makrostaubbelastung durch Konvektion
  • Sehr träges und schwer regelbares System, lange Kühlzeit
  • Schwer regulierbar, langsame Reaktion auf Wetterumschwung – Gefahr der Überhitzung oder Unterkühlung
  • Große Wassermengen in den Leitungssystemen
  • Energieverbrauch höher als bei der Kühlleiste

Vorteile

  • Nicht sichtbare Kühlung

Forschungsverein Gesundheit und Gebäudeklima
Seestrasse 5, 6091 Götzens, Österreich