Konvektionsheizung / Luftheizung

Heizungen, welche die Luft erwärmen werden Luftheizung oder Konvektionsheizung genannt.

Grundsätzlich haben auch Luftheizungen einen Strahlungsanteil, dass bedeutet, warme Oberflächen strahlen elektromagnetische Wellen ab. Der Konvektionsanteil ist bei Luftheizung jedoch deutlich höher als der Strahlungsanteil. Berechnungsgrundlage und Formeln der Thermodynamik kommen zur Anwendung wenn es um die Berechnung der Heizungsanlage geht.

Da Luftheizungen die Luft erwärmen, sind Außenwandflächen, andere Oberflächen oder Gegenstände immer kälter als die Raumluft. Erwärmte Luft steigt nach oben, was zu unnützen Wärmekissen unter der Decke führt. Die Folge sind immer Luftströmungen und damit Staubaufwirbelungen was auf Dauer zu gesundheitlichen Belastungen bis hin zu schweren Erkrankungen führen kann. Konstruktionsbedingt ist bei Konvektionsheizungen immer Luft- und Staubbewegung vorhanden. Da bei Luftheizungen die Wände (vor allem die Außenwände) immer kälter sind, kondensiert Wasser (Luftfeuchtigkeit) immer an bzw. in die Außenwand – dies folgt physikalischen Gesetzen! Die Folge sind feuchte Wände – und Schimmelpilze – das ist Heizungsbedingt nicht anders möglich.

Ständige Luft- und Staubverwirbelungen und Schimmelpilze durch feuchte Wände sorgen in keinem Fall für ein angenehmes Raumklima, Wohlfühlklima und Behaglichkeit. Auf Dauer muss dies Folgen für unsere Gesundheit haben – das ist nur eine Frage der Zeit.

Automatische Filter- und Lüftungsanlagen sind nachgelagert und können Planungs- und Ausführungsfehler oder fehlerhaft Berechnungen (Beharrungszustand tritt nie ein, stationäres Rechnen) meist nur „verschlimmbessern“.

Forschungsverein Gesundheit und Gebäudeklima
Seestrasse 5, 6091 Götzens, Österreich